Erstes Defence-Tech-Investment der NRW.BANK: 500.000 Euro für Skylance
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News05. Oktober 2026 DefenseTech-Inkubator.NRW

Erstes Defence-Tech-Investment der NRW.BANK: 500.000 Euro für Skylance

Skylance aus Hürth rüstet mit dem „DroneHammer" einen lasergesteuerten Lenkflugkörper zur Abwehr feindlicher Drohnen. Jetzt stellt die NRW.BANK dem Batch #1-Startup 500.000 Euro bereit – ihre allererste Beteiligung an einem Defence-Start-up.

Mit der NRW.BANK beteiligt sich erstmals eine Förderbank an einem Defence-Start-up – und der erste Deal dieser Art landet gleich doppelt bei uns: Skylance aus Hürth, eines unserer Batch #1 Startups, erhält im Rahmen einer Finanzierungsrunde 500.000 Euro. Und der Erstkontakt zwischen Start-up und Investorin entstand bei unserem Defense Innovation Summit im Januar.

Kapital für die nächste Stufe

Die Beteiligung entsteht in zwei Schritten: Ein bestehendes Wandeldarlehen über 200.000 Euro wird in eine Beteiligung umgewandelt, und die NRW.BANK stellt zusätzlich 300.000 Euro frisches Kapital bereit. Neben der Förderbank beteiligt sich an der Runde ein Konsortium aus erfahrenen Unternehmern und Investoren des Investment Advisory Club Düsseldorf (IACD e.V.). Insgesamt hat Skylance in der Finanzierungsrunde damit mehr als eine Million Euro eingesammelt.

Das Geld fließt genau dorthin, wo es jetzt braucht: in die Beschleunigung der Entwicklung und die Vorbereitung der nächsten Schritte Richtung Industrialisierung und Serienfertigung.

Skylance-Team und NRW.BANK bei der Beteiligung

Das Skylance-Team mit Vertreterinnen und Vertretern der NRW.BANK. Bild: NRW.BANK / Svenja Klein

„Start-ups können mit neuen Technologien einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit und Resilienz unseres Landes leisten", sagt Gabriela Pantring, Vorsitzende des Vorstands der NRW.BANK. „Damit aus solchen Ideen marktfähige Lösungen werden, brauchen junge Unternehmen ausreichend Kapital."

Warum Drohnenabwehr gerade so wichtig ist

Das Thema hat an Dringlichkeit deutlich gewonnen: Das Bundeskriminalamt erfasste 2025 mehr als 1.000 verdächtige Drohnenflüge. Wie konkret das Risiko ist, zeigte sich zuletzt am Flughafen Leipzig/Halle, wo eine mit Sprengstoff beladene Drohne entdeckt wurde. Der Bedarf an Technologien, die Drohnen schnell und kosteneffizient abwehren, wächst entsprechend.

Der DroneHammer

Genau an einer solchen Lösung arbeitet Skylance.

Der DroneHammer im Test

Der DroneHammer im Test. Foto: Skylance Das 2025 von Philipp Bohne, Dr. Tobias de Taillez und Dr. Olaf Wollersheim gegründete Start-up entwickelt mit dem „DroneHammer" einen lasergesteuerten Lenkflugkörper, der kleinere Drohnen zerstören kann. Der rund 700 Gramm leichte Flugkörper erreicht mehr als 600 Stundenkilometer; bei der Zielerfassung und -verfolgung kommt eine Kombination aus Laserenergie, Softwarealgorithmen und Bildverarbeitung zum Einsatz.

Das Besondere: Mit einem Stückpreis von unter 3.000 Euro liegt der DroneHammer deutlich unter herkömmlichen Abwehrsystemen – so wird auch die Abwehr günstiger Drohnen wirtschaftlich machbar. Die Technologie wird aktuell gemeinsam mit der Bundeswehr erprobt und weiterentwickelt.

Genau dafür sind wir da

Für uns ist diese Nachricht ein doppelter Grund zur Freude – nicht nur, weil mit der NRW.BANK erstmals eine Förderbank in ein Defense-Start-up investiert, sondern auch, weil dieses Investment genau in eines unserer Batch #1 Startups fließt. Genau dafür bauen wir den DefenseTech-Inkubator.NRW auf: Um Startups, Investoren, Industrie und weitere relevante Akteure zusammenzubringen und Verbindungen zu schaffen, aus denen konkrete nächste Schritte entstehen.

Herzlichen Glückwunsch an alle Beteiligten – und weiterhin viel Erfolg für die nächsten Schritte in Richtung Industrialisierung und Skalierung! 🚀

Mehr zur Finanzierung

Den vollständigen Post der NRW.BANK zur Finanzierungsrunde findet ihr hier:

https://www.linkedin.com/company/nrw-bank

Bild: NRW.BANK / Svenja Klein

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